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Paris Ile de France
Ihr Guide / Zoom sur...
Pour découvrir Paris avec ses enfants : voici tous les lieux à visiter et les activités à faire en famille.
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Unser Rundgang beginnt in Saint-Sulpice, einem Stadtviertel, das mit dem Rhythmus der Luxusboutiquen und Feinschmeckeradressen Schritt hält. Anschließend geht es in Richtung Montparnasse, einem ehemaligen literarischen und künstlerischen Stadtviertel, das sich im Zeichen seiner Kreativität erneuert hat. Auf dem Weg in Richtung Seine kommen Sie an den Invalides vorbei, wo Sie entlang der großen Wiesen schlendern können, bevor Sie dann auf die kleinen Gasse mit ihrem einladenden Ambiente stoßen.
Ihren Spaziergang können Sie an der U-Bahnstation Mabillon beginnen. Gleich gegenüber die Rue du Four, ein Sammelsurium von Marken, die bezahlbar und ansprechend sind, wie Teenflo, Votre Nom, Et Vous, ohne den großen Erfolg der letzten Kollektionen außer acht zu lassen: Maje, kreiert von Judith Milgrom.
Einige Schritte weiter gelangen Sie zur Ecke der Rue Bonaparte mit der italienischen Eleganz von Max Mara auf der einen Seite und einer großen Apotheke auf der anderen. Diese Apotheke gehört zu den Pariser Berühmtheiten, da Sie sich durch wettbewerbsfähige Preise für Raucherpflaster und Sonnenschutzmittel auszeichnet: Nutzen Sie also die Gelegenheit für einen kleinen Einkauf.
Die Rue Bonaparte, die Saint-Germain-des-Prés mit Saint-Sulpice verbindet, ist von traumhaften Boutiquen gesäumt: Lamarthe mit ihren eleganten und soliden Taschen (in der Nr. 51), Ventilo und ihre Damenmode im Ethno-Look (in der Nr. 59), das Comptoir des Cotonniers... Öffnen die Schaufenster Ihren Appetit, brauchen Sie die Straße nur zu überqueren: In der Nr. 72 wird Sie der Konditor und Schokoladenfabrikant Pierre Hermé mit seinen überraschenden Kreationen überraschen, wie seine süß-salzigen Makronen (darunter ein unglaubliches Aroma der Saison: Balsamessig).
Genügen Ihnen diese kleinen Naschereien nicht und in Abhängigkeit von der Tageszeit begeben Sie sich zur nahe gelegenen Rue des Canettes mit ihrer breiten Auswahl an Cafés, Crêperien und Restaurants oder auch in das exotische und gastronomische japanische Restaurant Tsukizi (2 bis, Rue des Ciseaux), eine der besten Adressen in Paris, die mit einem delikaten Chirachi aufwartet. Erholt und voller Tatendrang können Sie Ihren Weg im Anschluss wieder fortsetzen.
Place Saint-Sulpice, Boutiquen mit Krippenfiguren und Taufmedaillen im Zeichen der Kirche, die den Ort beherrscht. Ja, Sie irren sich nicht, es handelt sich um die Kirche, die - zum Leidwesen ihrer Jünger - im Da Vinci Code... genannt wird. Das Gebäude selbst stammt aus dem 17. Jahrhundert und seine Fassade aus dem 18.. Gegenüber bei Yves-Saint-Laurent, können Sie die Kreationen von Stefano Pilati bewundern und gleich daneben die Parfüms von Annick Goutal.
Wenn Sie die Kirche entlang gehen, stoßen Sie auf Muji, die Antimarke, und anschließend auf Vanessa Bruno, eine talentierte und junge Modedesignerin, die junge und moderne Frauen betört. Laufen Sie im Gegensatz in Richtung Rue de Rennes, dann gelangen Sie zu Miki House, einer hübschen Boutique für Babykleidung.
In Abhängigkeit von Ihrer Form und von der Tageszeit können Sie auf zwei Wegen zu Montparnasse gelangen: Der erste und längere Weg führt von Saint-Sulpice aus über die Rue Garancière vorbei am Luxembourg mit seiner Fotogalerie, die regelmäßig an seinem Zaun ausgestellt wird. Rundherum können Sie flanieren und das ausgeflippte Reich von A.P.C, in der Rue de Fleurus entdecken oder sich im Musée Zadkine (100 bis, Rue d'Assas) kultivieren, das Werke von Bildhauern in Verbindung mit zeitgenössischen Werken beherbergt, bevor Sie sich dann eine (neuerliche) Schleckerpause beim Schokoladenfabrikant Jean-Paul Hévin (3, Rue Vavin) gönnen. So gelangen Sie gemütlich zum Boulevard du Montparnasse und zu seinen mythischen Bierstuben (Le Dôme, La Coupole), die Künstler aus aller Welt in den 20-er Jahren zu ihrem Treffpunkt auserkoren hatten.
Sind Sie etwas fußmüde, führt Sie die Rue de Rennes direkt zum Tour Montparnasse. Es wäre jedoch schade, wenn Sie die benachbarten Straßen wie die Rue du Cherche-Midi mit der vegetal dekorierten Boutique Marithé et François Girbaud (in der Nr. 7), die originelle Bäckerei Poilâne (in der Nr. 8), die frischen Kreationen von Lilith (in der Nr. 12) oder auch - ein wenig weiter weg - die Rue Saint-Placide auslassen würden, wo Sie sich in den Markendiscount-Geschäften so manchen Wunsch erfüllen können.
Der Tour Montparnasse ist mit seinen 209 Metern und 59 Etagen das höchste Gebäude von Paris und wurde 1972 fertig gestellt. Für ein wenig Tourismus ganz in Familie ist er eine unvergleichliche Attraktion: Sein ultraschneller Aufzug bringt Sie im Handumdrehen zu seiner Terrasse, Montparnasse 56, die Ihnen bei schönem Wetter ein außergewöhnliches Panorama bietet, das sich Ihnen in einem Umkreis von vierzig Kilometer mit Drehtischen und verfügbaren Ferngläsern darbietet. In derselben Etage wartet das Restaurant und die Bar Le Ciel de Paris mit einer europäischen Küche und Cocktails auf, die einen romantischen Ausflug in die Gipfel der Stadt angenehm untermalen.
Hinter dem Turm lässt der Bahnhof den Atlantique und die Bretagne aber auch Versailles näher rücken: Dreißig Minuten Fahrzeit und schon sind Sie da!
Sie können sich zur Rue du Départ und zum Boulevard Edgar Quinet begeben. An der U-Bahnstation bietet Ihnen ein kleiner Platz einige angenehme Terrassen und am Sonntag schlägt auf diesem Boulevard ein Kunstmarkt seine Zelte auf. Ganz nach Laune können Sie der zeitgenössischen Kunst in der Cartier-Stiftung die Ehre machen oder sich im Gegensatz vor den Gräbern bedeutender Persönlichkeiten auf dem Friedhof Montparnasse der Meditation hingeben.
Die Cartier-Stiftung (261, Boulevard Raspail) hat sich vor vierzehn Jahren in einem wunderschönen Glasblock, der aus der Hand von Jean Nouvel stammt, niedergelassen. Sie beherbergt ungewöhnlichste Werke der zeitgenössischen Kunst aber auch Wanderausstellungen (wie die César-Retrospektive im Sommer 2008) oder lädt zu Nomaden-Abenden ein, die bei der Pariser Kunstwelt einen großen Anklang finden (Mittwoch- und Donnerstagabend, Reservation erforderlich unter der Telefonnummer 01 42 18 56 72).
Kennen die großen Namen von heute das posthume Ansehen Ihrer Nachbarn auf dem nahe gelegenen Friedhof? Der Cimetière du Montparnasse, der von einem Ende zum anderen von einem Platanenweg gepflastert ist, die Rue Emile Richard (einzige blinde Straße der Hauptstadt; Sie wird von zwei Mauern gesäumt und beherbergt kein Gebäude) ist von Charles Baudelaire bis Serge Gainsbourg über Kapitän Dreyfus die Ruhestätte bekannter Vorgänger.
Die Erinnerung von Montparnasse versteckt sich nicht nur auf dem Friedhof. Die Rue de la Gaîté, die einem umfassenden Sanierungsprogramm unterzogen wurde, beherbergt das Café Tournesol (in der Nr. 9), ein einfacheres aber sympathisches Ambiente, und einige Theater, darunter das Gaîté-Montparnasse.
Zur Krönung und ebenfalls mit einer künstlerischen Note zwei Lösungen, die leicht zu erreichen sind, wenn Sie die Avenue du Maine einschlagen. In der Sackgasse Lebouis stoßen Sie auf die Stiftung Henri Cartier-Bresson (in der Nr. 2), die dem Fotojournalismus gewidmet ist. Wollen Sie jedoch eher in die Geschichte des Stadtviertels eintauchen, bietet sich ein Besuch im Musée du Montparnasse (21, Rue du Maine) oder im ehemaligen Atelier von Marie Vassilieff an, die eines der Epizentren des Lebens der Boheme in der Zeit des Kubismus von 1910-1930 war.
Vom Bahnhof Montparnasse (mit der Linie 13, Haltestelle Saint-François-Xavier oder Invalides) leicht zu erreichen, kann dieser Spaziergang auch einen ganzen Tag in Anspruch nehmen, wenn Sie sich für einen Besuch der Museen entscheiden.
Zu nennen vor allem das historischste unter ihnen: Im Hôtel des Invalides niedergelassen, hat das Musée de l'Armée seien Tore im Februar 2008 geöffnet. Es beherbergt das Historial von Charles de Gaulle und damit eine ganze Reihe audiovisueller Dokumente, die das Leben des Staatschefs, Befreier Frankreichs, nachzeichnen. Der Besuch dauert 25 min., und mit ihrer Eintrittskarte können Sie auch das Grab von Napoléon I und anderer großer Persönlichkeiten sowie das Musée de l'Ordre de la Libération besuchen.
Erscheint Ihnen dieser Vorschlag nicht sehr ansprechend, werden Sie vielleicht vor allem das Musée Rodin zu schätzen wissen, das vom Hôtel Biron, ehemalige Bleibe des Bildhauers (79, Rue de Varenne), beherbergt wird. Das Museum hat auch Wanderausstellungen auf dem Programm - wie kürzlich eine Ausstellung, die Camille Claudel gewidmet war und mehr als 150 000 Besucher angezogen hat - und ist von einem wunderschönen Garten mit Café-Restaurant umgeben. Läuft Ihnen beim Anblick des Baiser oder Penseur das Wasser im Mund zusammen, können Sie ihren Weg in Richtung Seine und des Musée d'Orsay fortsetzen. Vergessen Sie unterwegs nicht, sich eher prosaischen Freuden hinzugeben. Ein Halt in der Rue de l'Université bei dem Schokoladenfabrikant in der Nummer 149 bietet Ihnen hierfür eine ausgezeichnete Gelegenheit.
An der Seine angekommen, ist die für die Weltausstellung 1900 gebaute Brücke Alexandre III eine wahre Augenweide. Bleiben Sie Rive Gauche. Etwa einhundert Meter weiter gelangen Sie über den Quai Anatole France zum Musée d'Orsay. Hier erwarten Impressionisten (Monet), Bildhauer (Degas), Pioniere der Fotografie (Nadar) und Handwerker der Nancy-Schule (Majorelle) in den vierundzwanzig Räumen, die das Beste der Kunst in der Zeit von 1848 bis 1914 ausstellen, Ihren Besuch. Der richtige Ort, um 1 Stunde oder gar einen Nachmittag zu verbringen und dabei eine Pause im einladenden Teesalon und Restaurant 1900 des Museums einzulegen (einzig mit der Eintrittskarte zugänglich).
Um das Museum herum, Rue de Bellechasse und Rue de Grenelle, einige schicke Boutiquen, die zu einem erholsamen Schaufensterbummel einladen. In Abhängigkeit von der Tageszeit werden Sie hier auch Le Vin de Bellechasse zu schätzen wissen, ein gut bekanntes Bistrot dieses Stadtviertels, das sich durch seine Schlichtheit und sein schmackhaftes Speisenangebot auszeichnet, oder im Il Settimo einkehren, das ganz auf italienisch setzt (Nr. 57 derselben Straße) und über eine Bar Lounge verfügt.
Haben Sie immer noch nicht genug, schlüpfen Sie in Ihre schicksten Klamotten und machen Sie einen Abstecher nach dem Klang der letzten Tendenzen des Clubbing in das Showcase, ein ehemaliges Bootshaus, das sich unter der Brücke Alexandre III befindet.