Les Halles

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Les Halles und Umgebung

Pour découvrir Paris avec ses enfants : voici tous les lieux à visiter et les activités à faire en famille.
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Rundgänge

Les Halles et alentours

Entre les boutiques de créateur de la rue Etienne Marcel et le quartier populaire et coloré des Halles, le centre de la capitale s'habille de tous les contrastes. Et le soir venu, place aux noctambules écumant les clubs de jazz et les restaurants de nuit. Un excellent spot, en somme, pour faire du shopping tendance et prendre le pouls de la vie nocturne parisienne !

Etienne Marcel : 100 % mode

Beginnen Sie diesen Spaziergang an der U-Bahnstation Etienne Marcel. Schlagen Sie die gleichnamige Straße in der zunehmenden Richtung der Hausnummern ein, um sich an den unzähligen Shopping-Möglichkeiten zu erfreuen: Luxus-Konfektionsbekeidung in der mehrere Marken vertretenden Boutique Kabuki (Herren in der Nr. 21 und Damen in der Nr. 25) und dann in der Nr. 37 bei Visitor, wo Sie trendgemäße U-Shoes finden. In der Nr. 38 Marithé et François Girbaud und in der Nr. 44 die Etagenboutique von Bill Tornade, die Marke der modernen Dandys.

Auf diesem Weg gelangen Sie zum eleganten Place des Victoires, dessen ansehnliche Fassaden Modeschöpfer wie Kenzo oder Thierry Mugler beherbergen. Nur wenige Schritte weiter in der Rue du Louvre stellt der japanische Modeschöpfer Yohji Yamamoto seine Schöpfungen in einem minimalistischen Ambiente zur Schau.

Zurück zur Rue Etienne Marcel, wo in der Nr. 32 eine verdiente Rastpause im Lézard-Café mit seiner kleinen Terrasse, umgeben von einem grünen Platz, fällig wird. In diesem einfachen aber originellen Café sind die an den Wänden ausgehangenen Kunstwerke verkäuflich!

Nun weiter zum Schaufensterbummel in der Rue Tiquetonne (sie geht vom Bürgersteig mit den geraden Hausnummern der Rue Etienne Marcel ab). Hier haben sich vor allem Piercing- und Tatoyage-Boutiquen niedergelassen. Der Hauptanziehungspunkt in dieser Gegend ist Kiliwatch in der Nr. 64, in dem junge Leute eine gekonnte Mischung im Retrostil aufspüren können, der ja wieder in ist.

Am Place Goldoni (in der Mitte der Rue Tiquetonne) angelangt, können Sie das höchste Glasdach von Paris in der Passage du Grand Cerf einschlagen: Mit ihrer Länge von 120 m und ihrer Breite von 4 m, die mit drei Etagen aufgestockt wird, beherbergt sie etwa dreißig Ateliers origineller Modeschöpfer. Sehen Sie sich ganz einfach die leuchtenden Werke, poetischen Gegenstände und sonstigen Produkten im ethischen Design des Labo (Nr. 4) oder auch bei Pachyderme in der Nr. 6 an, ein Paradies, das erfinderische Lebenskunst und Vintage sinnvoll verbindet. Diese berühmte Passage ist auch eine Brücke zur vibrierenden Rue Montorgueil und zum Arbeiterviertel Rue Saint-Denis.

Lassen Sie sich es also nicht nehmen, einen Abstecher zur Rue Montorgueil zu machen, um eine Süßigkeit bei Stohrer zu naschen, dessen Spezialität, ein Kuchen aus der Auvergne, ein Liebesbrunnen bleibt. Oder kosten Sie ganz einfach etwas von den Leckereien, die im Paradis du Chocolat im Angebot sind. Sie befinden sich im Herzen einer beeindruckenden Fußgängerpassage, die von Märkten und Restaurants gepflastert ist. In 6, Rue Mandar ist der Silk & Spice ein thailändisches Restaurant, das mit Orchideen dekoriert ist. Im Sommer finden Sie hier ein raffiniertes "Menu Gastro light". In 17, Rue des Petits-Carreaux ist Les Petits Carreaux für seine typisch französische Küche bekannt. In 42, Rue Tiquetonne wird das Restaurant Le Loup Blanc für seine orientalische Küche hoch geschätzt (Piri-piri-Huhn, Sander mit Pfefferkraut), aber hier können Sie auch in einem einfachen Halbdunkel, das von Spiegeln und Wandbildern untermalt wird, einen Cocktail genießen... Ist die Mittagszeit noch nicht angebrochen, ist ein Champagnerglas in der Weinbar Wine and Bubbles (3, Rue Française) angesagt. Eine unvergessliche Erfahrung!

Rue Montmartre: Nachtleben im volkstümlichen Ambiente

Verlassen Sie nun dieses Mikroviertel mit seiner Fußgängerpassage über die Straßen, die es im Nordwesten säumen (Léopold Bellan, Bachaumont oder Mandar), um zur Rue Montmartre zu gelangen, die Sie nach links in Richtung Süden einschlagen.

Das Leben dieser volkstümlichen Straße drängt sich in der Nähe der Halles immer mehr auf, die auf in der Nr. 65 Le Café Noir und sein unnachahmliches Ambiente bezeugt. Gemütlichkeit und Eklektizismus der Kundschaft belegen eine angenehme und offene Geisteshaltung. Mit seinem Foto von Gainsbourg, der Ihnen am Eingang entgegensieht, seiner bunten Mischung aus Papiermaché-Mobilen und den psychedelischen Bildern aber auch seiner bunt zusammen gewürfelten Kundschaft ist es vor allem am Abend ein Must im Rhythmus einer konzessionslosen Sono.

Mit seinem Rahmen, der aus Brandhydranten, Straßenpflastern und Gulliplatten gebildet wird, wodurch es das Outfit eines alten Bistros erhält, ist das Restaurant Le Tambour in der Nr. 41, auch Nachtwandlern ein Begriff, da es seine traditionell französischen Spezialitäten bis 6 Uhr morgens anbietet.

Anschließend schlagen Sie vom linken Bürgersteig aus die Rue du Jourein, die zwar kurz ist, aber zahlreiche Adressen für ein Trendshoppingbirgt: XO mit seiner schicken und feinen Konfektionskleidung, Agnès B in der Nr. 6 mit einer eleganten und zeitlosen Mode und Zadig etVoltaire in der Nr. 15 mit hochwertiger Kleidung. Liebhaber vonHandarbeiten werden ganz sicher vor den Perlen, Bändern, Knöpfen undder Wolle in La Droguerie (Nr. 9) Halt machen.

Am Ende der Rue duJour gehen Sie rechts in die Rue Coquillière. Wenn Ihr Magen knurrt,dann scheuen Sie sich nicht vor einer Feinschmeckerpause im Pied deCochon, eine Bierstube nach dem Muster der Belle Epoque, typischpariserisch und rund um die Uhr im Stadtviertel Les Halles geöffnet.Hier findet man ganz sicher das beste geschmorte Eisbein der Stadt.

Châtelet, Königin der Nacht

Ab der Fontäne der Unschuldigen schlendern Sie behaglich die belebte Fußgängerstraße Saint-Opportune entlang. Überqueren Sie im Anschluss den gleichnamigen Platz bis zur Rue de Rivoli, die von Geschäften jeder Art gepflastert ist: Esprit, Dolce & Gabbana ... Entscheiden Sie sich dafür, diese Straßen auf der rechten Seite zu erkunden, gelangen Sie nach etwa einhundert Metern zum Samaritaine. Dieses wunderschöne Gebäude im Stil des zweiten Kaiserreichs wird gegenwärtig saniert und bereitet sich auf seine Funktion als Tempel der modernisierten, jungen, trendigen oder gar ausgeflippten Mode vor. Ein Teil des Gebäudes beherbergt ein Hotel. Gleich daneben das Geschäft Kenzo und ganz oben im Gebäude das Restaurant Kong. Von Philippe Starck dekoriert, bietet es einen beeindruckenden Ausblick auf den südlichen Teil der Stadt.

Gehen Sie nun die Rue de Rivoli entgegen der Fahrtrichtung hinunter, um zu Les Halles zurückzukehren. So gelangen Sie zum Place du Châtelet, der von seinem Turm überragt wird. Hier befinden sich das Theater du Châtelet und das Stadttheater, namhafte Einrichtungen, die Künstler und Theatertruppen aus aller Welt im Programm haben. Am Abend verabreden sich die Pariser Theaterliebhaber zu einem Dinner im Restaurant Sarah Bernardt oder Zimmer, sobald die Vorstellung gegen 22.30 h endet.

Das Stadtviertel ist auch Anlaufpunkt anderer Nachtwandler, die inder Rue des Lombards gute Musik hören (zweite Querstraße nach demBoulevard de Sébastopol ab dem Place du Châtelet). In der Nr. 42 bleibtder Duc des Lombards weiterhin der mythische Jazzclub. Mit seinerzwanzigjährigen Geschichte erfreut sich dieser kreative Schmelztiegelvon Jazzmusikern eines internationalen Ansehens.

In der Nr. 60derselben Straße ist der Sunset-Sunside der Konkurrenzclub und erfreutsich mit seinem gewölbten Keller einer ausgezeichneten Akustik. Kurzgesagt, finden Sie hier alles, um die Nacht zum Tag zu machen! Nicht zuvergessen auch in der Nr. 45, Rue Quincampoix (sie geht von der Rue desLombards ab) der La Cave à Bulles mit seinen mehr als hundert Sortenfranzösisches Bier. In derselben Straße verbirgt sich Dans Le Noir, woman in absoluter Finsternis mit Hilfe Blinder isst. Eine zwar beirrendeaber doch außergewöhnliche Erfahrung!

Les Halles, Hof der Wunder

Nun gelangen Sie zum Place du Jour, von wo Sie einen wunderschönen Blick auf die Kirche Sainte-Eustache haben, deren gotische Architektur ein beschauliches Miteinander mit der Dekoration im Renaissance-Stil bietet. Lassen Sie sich ihre Orgeln und ihre hohen Fenster in Herz- und Lilienform auf keinen Fall entgehen.

Angelehnt an diese Kirche dann der Platz René Cassin mit seinen Platten, die ein Labyrinth nachzeichnen. Dieser Ort stammt aus der Hand des Architekten Louis Arretche, der auch an der Gestaltung des Gartens Les Halles beteiligt war. In der Mitte dieses Platzes thront ein gewaltiger geneigter Kopf, der sich auf eine Hand stützt. Die Statue mit der Bezeichnung Ecoute (Hör zu) stammt von Henri Miller.

Nun ist es an der Zeit, dem Forum Les Halles über die FußgängerzoneSaint-John Perse einen Besuch abzustatten. Sehen Sie sich diesesriesige Handelscenter (mehrere unterirdische Etagen) und seine Umgebunggenau an: Es ist gegenwärtig Gegenstand eines gigantischenarchitektonischen Vorhabens, um bis zum Jahre 2012 in einen Stadtparkumgewandelt zu werden. Im Innern dieses Centers werden Liebhaber der Filmkunst im Forum des Images einen Zwischenhalt einlegen (dieWiedereröffnung ist für Dezember geplant), wo Fiktionen,Dokumentarfilme, Werbungen, Kurzfilme aber auch eine ganze Sammlung von Filmen, die Paris seit der Aufklärung in unterschiedlichen Produktionenzeigen, auf dem Programm stehen. Dank der Wegweiser wird es Ihnen nichtschwer fallen, aus dem Labyrinth der Hallen wieder herauszufinden. Folgen Sie einfach der Wegbeschreibung, um an der Ecke Rues Berger undLescot ins Freie zu gelangen, wo Sie auf die Fontäne der Unschuldigentreffen werden. Auch wenn sie mehrfach umgesetzt wurde, bleibt der Stilihrer Nymphen und Nixen unberührt. Einige Meter von hier entferntstoßen Sie auf das Centre Georges Pompidou und seine einzigartigeArchitektur. Ein Aufruf an die Liebhaber der modernen undzeitgenössischen Kunst! Prägen Sie sich die Örtlichkeiten gut ein. MitEinbruch der Dunkelheit können Sie sich dann zum Chacha Club in 47, Rue Berger begeben, wo ein flippiger Bar-Restaurant-Club auf seine Gästewartet!

  • 1. Agnès b.
    2, 3, 6, 10, 19, rue du Jour 75001 Paris
    Paris (1 er)
  • 2. Duc des Lombards
    42 rue des Lombards 75001 Paris
    Paris (1 er)
  • 3. Forum des Images
    Porte Saint-Eustache 75001 Paris
    Paris (1 er)
  • 4. Marithé et François Girbaud
    7 rue du Cherche-Midi 75006 Paris
    Paris (6 ème)
  • 5. Passage du Grand Cerf
    145 rue Saint-Denis 75002 Paris
    Paris (2 ème)
  • 6. Centre Pompidou
    Place Georges Pompidou 75004 Paris
    Paris (4 ème)