XFermer

Le nouveau Paris

Erzählen Sie einem Freund davon

Mélanie Bouteloup

Das große Kulturerbe in Paris entwickelt sich zu einem wahren Vorteil für die zeitgenössische Kreation

Sie



Email des Empfängers / der Empfänger

Ihre Nachricht

* Pflichtfelder

XSchließen

Les guides itinéraires Laissez-vous guider...

Wie weit von Pariser Zentrum? :

  • 30 Minuten maximum
  • 1 Stunde maximum
  • 1,5 Stunden maximum
Mélanie Bouteloup

Rundgänge nach Lust und Laune

Paris Ile-de-France von...

Mélanie Bouteloup

Das Paris Ile-de-France von... Mélanie Bouteloup

Das große Kulturerbe in Paris entwickelt sich zu einem wahren Vorteil für die zeitgenössische Kreation

Mélanie Bouteloup, Leiterin des Kunst- und Forschungszentrums Bétonsalon, auf der linken Uferseite der Seine - Paris Rive Gauche -, das sich unter anderem durch die Formenvielfalt der vertretenen Künstler auszeichnet, stellt uns ihr Paris der zeitgenössischen Kunst vor.

Zahlreiche europäische Metropolen setzen sich in der zeitgenössischen Kunst durch ihre Dynamik durch. Wie steht’s mit Paris?
 
Es stimmt, Städte wie London oder Berlin beeindrucken schon allein durch ihre Fülle an alternativen Veranstaltungsorten und Stätten, die sich der zeitgenössischen Kreation widmen. Aber das ist nur ein erster Eindruck, denn Paris zeichnet sich durch qualitativ hochwertige Veranstaltungsorte aus - die oftmals von Künstlern geleitet werden – und durch Projekte, die in der Kunstszene von heute eine wahre Begeisterung auslösen. Diese Locations in Paris brauchen sich absolut nicht denen in London oder Berlin zu verstecken, was die Ansprüche und die Qualität betrifft. Ganz im Gegenteil!

Bétonsalon ist ein Kunstzentrum, das selbst auf einem originellen Konzept aufbaut.

Das Zentrum ist auf die Initiative eines Künstlers und zwei Kuratoren im Jahre 2004 zurückzuführen. Wir wollten einen Ort gründen, an denen junge kreative Künstler präsentiert werden sollen, und der das Bindeglied bildet, das zwischen Absolventen der Kunsthochschule und Galerien fehlte. Die Stadt Paris hat uns diese Räumlichkeiten zur Verfügung gestellt, mitten in dem großen Sanierungsgebiet, der ZAC Rive Gauche, gleich neben der Bibliothek François Mitterrand. Und wir integrierten sofort die geografische Lage dieses Viertels, das sich in einem großen Umbruch befand, in unser Projekt.
Wir entwickeln Projekte sowohl mit den Forschern der  Universität Paris Diderot, ein Campus mitten in der Stadt, auf dem wir uns niedergelassen haben, als auch mit den einzelnen Verbänden und Vereinen in diesem Stadtviertel, mit ihren Bewohnern und mit den Unternehmen in der Nachbarschaft. Wir befinden uns hier gleichzeitig in einer Art Laborstätte  der französischen Architektur und  in einem Stadtviertel, das im Begriff ist, sich eine Identität zu verschaffen. Auf den ersten Blick kann dieses Stadtviertel in dieser High-Tech-Umgebung mit ihren Stahl- und Glaskonstruktionen den Eindruck von Kühle und Nüchternheit erwecken. In Wirklichkeit ist es aber ein Viertel mit einem ausgelassenen und warmherzigen Ambiente. Unsere Location spiegelt diese Dynamik wider, mit der ein unbebautes Grundstück bzw. Räumlichkeiten von Künstlern, Forschern, Architekten, Wissenschaftlern und weitere genutzt werden...
Bei den verschiedenen Veranstaltungen, sei es Ausstellungen, Konferenzen, Picknicks, Begegnungen, Filme usw. bieten wir jede Woche etwas Neues, um so weit wie möglich ein breites Publikum zu erreichen. Wir wollen uns nicht mit Animationen oder populärwissenschaftlichen Veranstaltungen zufrieden geben, sondern uns zeitgenössischer Kunst gegenüber weiterhin extrem anspruchsvoll zeigen, aber gleichzeitig auch zeigen, dass Kunst kein Heiligtum ist, sondern lebendig und offen ist und von jedem hinterfragt werden darf.

Die Lage des Kunstzentrums in einem Viertel, das sich vollkommen im Umbruch befindet, muss Ihre Wahrnehmung von Paris doch deutlich verändert haben?

Es stimmt schon, dieses Viertel lässt das Paris der Zukunft erahnen, in dem die Grenzen zwischen Paris und den Vororten langsam verwischen, in dem wahrhaftig über Städteplanung, Architektur, Landschaften reflektiert wird. Wir sind weit von diesen Clichés der Touristen entfernt, von dem traditionellen Paris. Darüber hinaus bin ich der Meinung, dass sich das große Kulturerbe in Paris zu einem wahren Vorteil für die zeitgenössische Kreation entwickelt. Zahlreiche Kunstschaffende und Künstler, wie Didier Fiuza Faustino oder Raphaël Zarka, beginnen, sich dieser Dimension anzunehmen und eine ausgesprochen relevante und kritische Reflexion zu führen.

Welche Orte würden Sie einem Liebhaber der zeitgenössischen Kunst bei einem Aufenthalt in Paris empfehlen?

Die interessantesten Dinge geschehen meiner Meinung nach außerhalb der Institutionen, meistens an Orten, die von Künstlern geleitet werden. Sie sind nicht so leicht zu finden und sind  oftmals im Ausland sehr bekannt. Sie funktionieren in einem Netzwerk. La générale, Castillo/Corrales, Super, Le Commissariat, Glassbox sind alternative Orte an aller erster Stelle. In der näheren Umgebung sind auch das Laboratoires d’Aubervilliers, das CAC de Brétigny und Anne + in  Ivry-sur-Seine zu erwähnen. Dann ist da noch das Kadist Art Foundation in Paris, im 18. Bezirk, auch ein interessanter Ort, den ich sehr schätze.



 

Werbeangebot

Rechercher avancée

Datum

Anfahrt


Neues Paris Ile-de-France bietet Reiserouten an, um Paris nach Ihren Lüsten zu besuchen: Kultur, Architektur, Shopping, jazz , Ausgänge die Nacht … oder Ihre Besuchswahl: Belleville, Ménilmontant, Montmartre der Sumpf, lateinisches Viertel, Rive gauche, Concorde, La Défense, Versailles, Louvre, Eiffelturm, Champs Elysées, Notre Dame… Bereiten Sie Ihre Wochenenden, Aufenthalte in der Familie mit Kindern